Martina Sättele

Dipl.-Ing. (FH)
M.Sc.
Dr.-Ing.
Bereichsleiterin Naturgefahren

Tel. +41 81 286 96 16
E-Mail

 
 
 

Wenn Fels, Schnee oder ganze Hänge in Bewegung geraten, beginnt Martinas Arbeit. Was sie besonders auszeichnet: Sie verbindet wissenschaftliche Tiefe mit langjähriger Praxis.

Am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos hat Martina sich intensiv mit Frühwarnsystemen für gravitative Naturgefahren beschäftigt und dazu promoviert. Danach hat sie dieses Wissen als Projektleiterin Naturgefahren bei der Rhätischen Bahn über viele Jahre dort eingesetzt, wo es zählt: entlang einer Bahnlinie, die sich durch einige der anspruchsvollsten Täler Graubündens windet.

Dabei hat sie gemerkt, was sie am meisten reizt: Schutzbauten nicht nur zu beauftragen, sondern selbst zu projektieren. Deshalb ist sie seit Dezember 2023 in der Niederlassung Chur von Bänziger Partner in leitender Funktion tätig und die zentrale Ansprechperson für Naturgefahren. Gemeinsam mit ihrem Projektteam begleitet sie Schutzbauprojekte wie Steinschlagschutz, Felssicherungen und Rutschungssanierungen von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme.

Wo bauliche Massnahmen an ihre Grenzen stossen, denkt Martina weiter, denn sie ist überzeugt: Mit Frühwarnsystemen, Notfall- und Interventionsplanungen oder Sicherheitskonzepten lassen sich Schutzziele oft auch organisatorisch erreichen und Risiken auf ein tragbares Mass senken.

 
 

Was fasziniert dich an deinem Beruf?

«Die Mischung aus kreativer Konzeptarbeit und direktem Praxisbezug, von der Projektierung bis zur Realisierung. Und dass ich in einer wunderschönen, aber anspruchsvollen alpinen Landschaft knifflige Fragen lösen und dabei etwas zum Schutz der Bevölkerung beitragen kann.»

 

Holz, Beton oder Stahl?

«Bei Schutzbauten: alle drei. Im Gebirge hat jedes Material seinen Platz, und ich möchte auf keines verzichten.»

 
 
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Stefan Köppel